Forschungsprojekt "CoolConSens" mit vier Partnern aus Sachsen und Thüringen gestartet

18. Februar 2010

Sächsische und Thüringer Partner forschen im Projekt „CoolConSens“ an energieeffizienten Sensonetzwerken für die akustische Strukturüberwachung

Bauwerke, Flugzeuge und Windkraftanlagen werden zunehmend durch drahtlose Sensoren überwacht, welche Risse durch Änderungen in den Schwingungen des Materials erkennen können. Dadurch werden nicht nur Störungen im Material früh erkannt, sondern es können auch neue, leichtere Leichtbau-Materialien wie Kohlefaser-Verbundwerkstoffe eingesetzt werden. Die Sensoren können jahrelang betrieben werden, da sie sich aus den Schwingungen selbst mit Energie versorgen. Hierfür müssen die Sensoren allerdings einen minimalen Energieverbrauch aufweisen.

Das Projekt CoolConSens erforscht eine Systemlösung für drahtlose, energieeffiziente Sensornetzwerke für solche ultra-low-power Anwendungen. Dabei soll der Energieverbrauch der Geräte von der Hardware über die Software bis zur Kommunikation und Selbstdiagnose minimiert werden. Dies schafft die Basis für einen zuverlässigen und wartungsfreien Einsatz der drahtlosen Sensoren.

In dem Verbundprojekt CoolConSens arbeiten vier Partner aus Industrie und Forschung unter Leitung der TU Dresden zusammen. Die Agilion GmbH und voice INTER connect GmbH sind kompetente Industriepartner, die sich auf drahtlosen Sensornetzwerke und die akustische Signalverarbeitung spezialisiert haben. Sie werden ergänzt in den Bereichen energieeffiziente Elektronik und Diagnose durch die IMMS gGmbH und das Institut für Angewandte Informatik der TU Dresden.

„Das Ziel ist es nicht nur, den Energieverbrauch der drahtlosen, elektronischen Sensoren zu reduzieren, sondern dadurch auch den Einsatz neuer Materialien zu ermöglichen, die Flugzeuge leichter machen und dadurch die Umwelt schonen.“, betont Prof. Klaus Kabitzsch vom Institut für Angewandte Informatik.

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